03.07.2009
Real Madrid fordert mehr Geld von adidas

Florentino Perez freut sich über seine grandiose Idee
Über 200 Millionen Euro hat Real Madrid bisher für neue Spieler ausgegeben. Viel Geld wurde damit aus der Kasse geschleudert, aber irgendwie muss ja auch ein wenig wieder verdient werden.
Florentino Perez scheint ein gewiefter Mann zu sein und hat kurzerhand bei adidas angerufen. Der Sponsor soll nun nämlich den Sponsorenbetrag von 30 auf 60 Millionen Euro erhöhen.
Wie die Zeitung El Pais berichtete, sind die Kassen nach den Transfers von Kaká, Cristiano Ronaldo und Karim Benzema fast leergespült und Perez forderte den fränkischen Sportartikel-Hersteller nun dazu auf, die Bezüge zu verdoppeln.
"Wir sind der beste Verein der Welt", soll der neue Real-Präsident seine Forderung in einem Telefonat mit adidas-Vorstandschef Herbert Hainer begründet haben.
Einnahmen sollen um 30 Prozent gesteigert werden
Das Unternehmen wollte sich nicht zu den Berichten äussern. "Zwischen adidas und Real Madrid besteht ein langfristiger Ausstattungsvertrag. Zu Spekulationen über Laufzeit oder Konditionen geben wir grundsätzlich keine Kommentare ab", sagte Sprecher Oliver Brüggen.
Ziel der Königlichen soll es sein, die im Jahr 2004 geschlossene Sponsorenvereinbarung neu zu verhandeln. Der Vertrag laufe noch bis 2012. Dahinter verbirgt sich laut El País auch eine Drohung, zumal sich vor Jahren auch Konkurrent Nike um einen Vertrag mit den Madrilenen bemüht habe.
Baulöwe Pérez habe sich vorgenommen, die Einnahmen Real Madrids angesichts der teuren Neuzugänge um 30 Prozent zu erhöhen. Bislang hat der Verein trotz seines Schuldenbergs mit Blick auf die kommende Spielzeit rund 220 Millionen Euro für neue Spieler ausgegeben.