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Nur noch Heyer/Heuscher dabei - Beide Frauenduos out
Nur noch Heyer/Heuscher dabei - Beide Frauenduos out
Forrer/Schmocker ausgeschieden

Die letzten Schweizer Hoffnungen an der Beachvolleyball-WM in Stavanger ruhen auf Sascha Heyer und Patrick Heuscher. Sie überstanden im Gegensatz zu den Frauen-Duos Simone Kuhn/Nadine Zumkehr und Isabelle Forrer/Sarah Schmocker die erste K.o.-Runde.

Heyer/Heuscher schlugen in der Runde der besten 32 die Norweger Tarjei Skarlund/Martin Spinnangr mit 2:0 (21:19, 21:14) und stehen somit im Achtelfinal vom Freitag. Sie taten sich gegen die Aussenseiter allerdings lange schwer. "Es ist wahnsinnig heiss auf dem Center Court, hier staut sich die Hitze", sagte Heuscher. Den Bann gegen die Norweger, die ihre Gruppe als Dritte beendet hatten, brach Heyer beim 20:19 im ersten Durchgang mit einem krachenden Ass. Heuscher sprach von einer "echten Weltklasse-Aktion". "Damit hat Sascha das Spiel entschieden." Tatsächlich erlahmte der gegnerische Widerstand zusehends, Satz zwei wurde zur klaren Angelegenheit.

Nun warten im Achtelfinal mit den Brasilianern Marcio Araujo und Fabio Luiz, den Weltmeistern von 2005 und Olympia-Zweiten von Peking, echte Hochkaräter. "Gegen sie haben wir nichts zu verlieren", glaubt Heuscher. "Aber wenn wir uns im Aufschlag und im Block steigern, sind wir nicht chancenlos." Die Siegbilanz gegen Marcio Araujo/Fabio Luiz lautet aus Sicht der Schweizer 1:4.

Für die helvetischen Frauen ist die siebte WM Geschichte. Zeitgleich verloren Kuhn/Zumkehr (gegen Xue Chen/Zhang Ying) und Isabelle Forrer/Sarah Schmocker (gegen Christine Santanna/Andrezza das Chagas) ihre Partien. Kuhn/Zumkehr spielten gegen die Chinesinnen phasenweise stark, agierten allerdings in den entscheidenden Phasen zu fehlerbehaftet. So führten sie im ersten Durchgang schnell mit 5:0 und hatten bei 20:19 einen Satzball, ohne daraus Kapital schlagen zu können. "Es ist schade, dass wir den Gegnerinnnen so viele Chancen gegeben haben", ärgerte sich Zumkehr. "Als es drauf ankam, haben wir zu hektisch und ungenau gespielt."

Ähnlich fiel das Fazit von Forrer/Schmocker nach dem klaren 0:2 (14:21, 16:21) gegen die für Georgien startenden Brasilianerinnen Santanna/Das Chagas aus. "Zu viele kleine Fehler", konstatierte Forrer. "Dadurch sind wir schon früh in den Sätzen unter Druck geraten". Und Partnerin Schmocker fand, "dass wir nie die Spannung wie in den Vorrundenspielen aufbauen konnten". Die beiden Schweizer Teams beenden die WM als 17. und kassieren dafür jeweils 7000 Dollar Preisgeld. (Si)

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