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Rücktritt von Renato Orlando
Rücktritt von Renato Orlando
Renato Orlando ist zurückgetreten

Der Berner Renato Orlando hat seinen Rücktritt aus dem Vorstand des Internationalen Unihockeyverbandes (International Floorball Federation, IFF) per Ende April bekannt gegeben.

Vereinbarung

Der Rücktritt ist mit swiss unihockey abgesprochen. Da der Schweizer Verband bei der letzten Vorstandswahl des IFF im Dezember 2008 eine Vakanz auf der Position des Verbandspräsidiums verzeichnete, hatte sich Renato Orlando als Schweizer Vertreter für eine weitere Amtszeit zur Verfügung gestellt. Nach der Wahl des heutigen Schweizer Verbandspräsidenten Edwin Widmer im Januar 2009 vereinbarten swiss unihockey und Renato Orlando dessen mittelfristigen Rückzug aus dem IFF-Vorstand.

Entscheidung fällt bald

Die verbleibenden IFF-Vorstandsmitglieder werden nun an ihrer nächsten Sitzung vom Mai in Tschechien beraten wie die Vakanz bis zu den nächsten ordentlichen Wahlen im Dezember in Helsinki gelöst wird.

Viel geleistet

Während 13 Jahren prägte Renato Orlando die internationale Entwicklung des Unihockeysports massgebend an vorderster Front mit. Von 1997 bis 2006 war er als Vorsitzender des Regel- und Wettkampfkomitees tätig, die letzten 5 Jahre als Verantwortlicher des Entwicklungsprogramms. Zudem amtete er während den letzten 8 Jahren als Vizepräsident. "Ich hatte eine gute Zeit im IFF. Als Vereinspräsident werde ich die Visionen des IFF gerne weiterhin unterstützen", erklärt der bald 64- Jährige. Seit vergangenen Sommer ist er Präsident von Schweizer Meister SV Wiler-Ersigen.

Boom ausgelöst

Zu swiss unihockey kam Renato Orlando im Mai 1996 als Geschäftsführer. Drei Jahre später gab er diese Aufgabe ab und wurde Verbandspräsident. Bei seinem Rücktritt von der nationalen Führungsebene 2005 erhielt er die goldene Ehrennadel und die Ehrenmitgliedschaft von swiss unihockey verliehen. In dieser Phase von 1996 bis 2005 verzeichnete swiss unihockey einen Boom an neuen Lizenzierten von 14 000 auf 26 600.

Unihockey in der Top 3 der Sportarten

Heute hat sich swiss unihockey mit rund 29 000 Lizenzierten als drittgrösste Schweizer Teamsportart etabliert. (pd)

 
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