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Haas hatte gegen einen gross aufspielenden Federer nie eine reelle Chance

Federer gewann gegen Tommy Haas (ATP 44) 7:6 (7:3), 7:5, 6:3.

Den ersten Matchball verwertete Federer nach zwei Stunden und zwei Minuten mit einem eingesprungenen Smash à-la-Pete-Sampras. Federers Sieg war hochverdient. Er dominierte die Partie von Anfang an, auch wenn ihm das erste Break erst nach anderthalb Stunden gelang. Tommy Haas konnte sich in den drei Sätzen keinen Breakball erspielen.

Federer dagegen schnupperte oft an Breakmöglichkeiten. Im ersten Satz lag er in vier Aufschlagspielen von Tommy Haas in Führung. Der Deutsche gewann aber im ersten Satz alle zehn Ballwechsel, wenn Federer einen Breakball vor Augen hatte.

Kein favorisierter Finalgegner

Die Sonne brachte Federer Glück. Während der ersten 80 Minuten war der Himmel bedeckt. Als sich die Sonne endlich zeigte - wie während der zwei Wimbledon-Wochen fast immer - schaffte Federer innerhalb einer halben Stunde zwei Breaks. Das erste zum 7:5 im zweiten Satz, das zweite zum 5:3 im zweiten.

Im Final trifft Federer am Sonntagnachmittag um 15.00 Uhr Schweizer Zeit entweder auf Andy Murray (Gb/3) oder Andy Roddick (USA/6). Gefragt nach dem Wunschgegner meint der Schweizer: "Ich habe hier in Wimbledon zwei tolle Endspiele gegen Roddick gespielt, es wäre schön wenn er es schaffen könnte. Aber auch ein Final gegen Andy Murray wäre natürlich toll, obwohl ich gegen ihn keine allzu erfolgreiche Bilanz habe."

"Habe noch immer grossen Spass"

Federer steht zum siebenten Mal hintereinander im Wimbledon-Final. Das gelang seit 1922 keinem mehr - und damals war der Titelhalter automatisch im Folgejahr für den Final qualifiziert. Doch um die Rekorde kümmert sich der (Noch)-Weltranglistenzweite nicht: "Ich spiele nicht darum Tennis. Es bietet sich am Sonntag lediglich eine weitere Chance, sich in den Geschichtsbüchern zu verewigen. Ich mache es aber, weil ich immer noch grossen Spass habe." (Si)

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USER KOMMENTARE
'' Halb so schlimm, seine besten Leistungen bringt er sowiso nur in seinem Klub. ''
Kommentar von PIT zum Artikel
Barnetta krank: Ausfall gegen England?
'' Sehr geehrter Herr Schneiter, ich bin mit Ihrer Einschätzung gar nicht einverstanden. Shaquiri wusste in den ersten Spielen der Saison bei Basel nicht vollends zu überzeugen, was auch an sehr starken Auftritten von Tembo liegt. Im Moment Degen der stärkste rechts aussen --> befindet sich in bestechender Form Stocker überzeugt vollends und kennt zudem die Laufwege / Spielweise von Frei / Streller viel besser als Barnetta und wäre auf der Linken Seite die gefährlichere Alternative. Denn Barnetta läuft m.E. seit langem seiner Bestform hinterher. Hinten rechts würde ich am liebsten Sutter sehen, harmoniert mit Degen auch bei YB sehr gut .. ''
Kommentar von Adnoctum zum Artikel
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