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''Die Schweiz ist wunderschön''
Svenja Mastroberardino
Von Svenja Mastroberardino
@sport.ch
 
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Für Tennisstar Ana Ivanovic verlief die vergangene Saison nicht nach Wunsch. Im ersten Teil des grossen sport.ch-Interviews spricht die in Basel wohnhafte Serbin über ihr Leben in der Schweiz, den "Zolli", sowie die grossen Verletzungssorgen.

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sport.ch: Ana Ivanovic, Sie wohnen zeitweise in der Schweiz. Wie gefällt es Ihnen bei uns?

Ana Ivanovic: Die Schweiz ist ein wunderschönes Land mit einer wunderbaren Landschaft. Ich mag vor allem den See in Zürich und die Berge in Lausanne - es macht Spass, in diesen Regionen zu trainieren. Mir gefällt auch die ruhige Stimmung, welche in der Schweiz herrscht und die angenehme, respektvolle Art der Menschen, wie sie mit einem umgehen. Für mich ist es der perfekte Ort zu leben.

Weiterführende Links:
 
  Ana Ivanovic: Offizielle Homepage
 
Waren Sie schon einmal im Basler Zoo?

Nein, bisher noch nicht! Es ist aber lustig, dass sie das gerade ansprechen. Ich habe kürzlich mit einem Freund darüber geredet. Normalerweise macht man viel mehr Sightseeing in anderen Städten als in der Heimatstadt. Vielleicht werde ich aber bald eimal im ''Zolli" vorbeischauen, wenn ein Freund von mir auf Besuch ist. Schliesslich wohne ich ja ganz in der Nähe.

Wenn Sie in Basel sind und etwas Freizeit haben. Was unternehmen Sie am liebsten?

Ich mag es gerne gemütlich und verbringe von daher sehr viel Zeit in meinem Apartment. Da mein Management auch in Basel ist, treffe ich mich ab und zu mit meinem Manager Dan Holzmann zum Abendessen. Es gibt einige tolle Restaurants mit italienischen und Schweizer Spezialitäten die ich gerne besuche, zum Beispiel das ''Oliv".

Wenn Sie schon in der Schweiz wohnen, haben Sie jemals darüber nachgedacht, die Schweizer Staatsbürgerschaft zu beantragen um dann für die Schweiz im Fedcup zu spielen?

Nein, darüber mache ich mir keine Gedanken.

Sie mussten ihre Saison wegen ''körperlichen Problemen" frühzeitig abbrechen. Was genau hat sie daran gehindert, die letzten Turniere zu spielen?

Der Grund war eine Infektion der oberen Atemwege während meinem Aufenthalt in Asien. Es war ein Virus, der mich plagte und mich dazu zwang, das Turnier in Peking abzusagen. Es war aber ohnehin die letzte Veranstaltung, die ich geplant hatte, für das Saisonfinale in Doha war ich ja nicht qualifiziert.

Kürzlich haben Sie gesagt, dass Sie während den ersten Monaten der vergangenen Saison übertrainiert waren. Wie kam es dazu?

Ich war einfach übermotiviert - ich wollte um jeden Preis wieder meine alte Form erreichen. Dafür habe ich hart gearbeitet, wahrscheinlich zu hart. Rückblickend hätte ich mir mehr freie Tage gönnen sollen, denn die Regeneration ist genauso wichtig wie das Training und die Fitness.

Sie haben ihr Spiel in den letzten Monaten umgestellt. Was genau haben Sie verändert?

Ich hatte eine Sehnenscheidenentzündung in der Schulter, die sehr schmerzhaft war und mich dazu zwang, meine Aufschlagbewegung anzupassen. Die Umstellung hat mir zu Beginn sehr viel Mühe bereitet, sie war aber nötig, damit meine Schulter nicht noch mehr in Mitleidenschaft gezogen wird. Ich bin aber zuversichtlich, dass ich bald wieder die alte Servicebewegung machen kann.

Wann trat das Problem zum ersten Mal auf?

Das war nach Wimbledon, da spürte ich diesen Schmerz zum ersten Mal. Wie gesagt, es war nötig, diese Anpassung vorzunehmen. Ich bin aber froh, wenn ich wieder ''normal" aufschlagen kann. Es ist nicht so einfach, das Ganze komplett umzustellen.

Von Svenja Mastroberardino

Hinweis: Lesen Sie morgen im zweiten Teil des grossen sport.ch-Interviews wie Ana Ivanovic über die Comebacks von Kim Clijsters und Justine Henin denkt, mit welchen Spielerinnen sie sich privat am besten versteht und weshalb die Damen im Tennis nicht denselben Stellenwert geniessen wie die Männer.

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USER KOMMENTARE
'' Halb so schlimm, seine besten Leistungen bringt er sowiso nur in seinem Klub. ''
Kommentar von PIT zum Artikel
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'' Sehr geehrter Herr Schneiter, ich bin mit Ihrer Einschätzung gar nicht einverstanden. Shaquiri wusste in den ersten Spielen der Saison bei Basel nicht vollends zu überzeugen, was auch an sehr starken Auftritten von Tembo liegt. Im Moment Degen der stärkste rechts aussen --> befindet sich in bestechender Form Stocker überzeugt vollends und kennt zudem die Laufwege / Spielweise von Frei / Streller viel besser als Barnetta und wäre auf der Linken Seite die gefährlichere Alternative. Denn Barnetta läuft m.E. seit langem seiner Bestform hinterher. Hinten rechts würde ich am liebsten Sutter sehen, harmoniert mit Degen auch bei YB sehr gut .. ''
Kommentar von Adnoctum zum Artikel
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